Wozu nutzt die Wärmebildaufnahme im Baugewerbe?

Seit der ersten Ölkrise in den 70er Jahren wird uns mehr und mehr bewusst, dass unsere Energievorräte wertvoll und begrenzt sind. Auch die allgemeine Erderwärmung durch CO2-Ausstoß wird bekanntlich zum größten Teil durch Heizungsenergie verursacht. Um diesen Problemen zu begegnen, wurden einige gesetzliche Regeln erlassen, wie das Energiespargesetz, die Wärmeschutzverordnung und die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014. Diese Gesetze fördern und regeln vielfältige Energie einsparende Maßnahmen im Neubau und in der Sanierungsplanung von Altbaubeständen.

Neue Materialien, neue Verarbeitungsmethoden und immer kürzere Erstellungszeiten stellen hohe Ansprüche an den Planer und ausführende Unternehmen, aber auch an die Bauüberwachung. Gefordert wird die effiziente Planung der Bau- und Sanierungsmaßnahmen und Überwachung und Dokumentation der Einhaltung der Qualität der Ausführung in Bezug auf Luftdichtheit und Wärmedämmung.

In all diesen Fällen liefert die Gebäudethermografie wichtige Informationen und dokumentiert den Zustand des Gewerkes.



Einsatzgebiete sind für die Wärmebildkamera

  • Ortung von Leckagen, Überprüfung von Rohrleitungen, Fußbodenheizungen, Fernwärmesysteme usw.
  • Baumängel aufspüren, aufdecken von Wärmeverlusten, Feuchtigkeit, Luftdichtheit, richtige Ausführung der baulichen Maßnahmen
  • Überprüfung von Trocknungsmaßnahmen
  • Energieverluste visualisieren, Wärmebrücken, Schimmelbefall, Wärmedämmung
  • Planung und Sanierung, Qualitätssicherung
  • Detektion von Luftdichtheiten, Unterstützung bei Blower-Door-Messung, Leckagenortung
  • Renovierung von Gebäuden, Ortung von Fachwerkkonstruktionen, Brandschutz, entdecken von Rissen, undichten Fugen und losen Steinen im Schornstein